Foto (v.l.n.r.): Andrea Schwetje, Brigitte Kolbe, Steffen Bartels, Ulrich Löhr, Johannes D. Arbogast, Volker Meier, Johannes P. Arbogast

Aktion soll auf Nutzung regionaler Lebensmittel aufmerksam machen

Wolfenbüttel. „Oh, solch leckeren Äpfel wachsen hier? Das hätte ich ja nicht gedacht.“ – dieser erstaunte Ausspruch von Passanten war mehr als einmal bei der diesjährigen gemeinsamen Erntedankaktion vom Landvolk Braunschweiger Land, den Landfrauen Wolfenbüttel und der Landjugend zu hören.

Am Samstag vor dem Erntedankfest haben sie in der Wolfenbütteler Fußgängerzone etwa 1000 Pakete Mehl, gestiftet von der Mühle Rüningen, und zahlreiche Äpfel vom Obsthof Halbhuber aus Evessen verteilt und etliche informative Gespräche verteilt.
„Wir wollen darauf aufmerksam machen, welch hochwertigen Lebensmittel bei uns vor der Haustür wachsen und erzeugt werden und wie man durch deren Einkauf die Landwirte der Region unterstützen kann. Die Gesellschaft fordert eine Landwirtschaft der guten Qualität und kurzen Wege – wir zeigen, dass das möglich ist und Landwirte bereit sind, sich auf die wechselnden Bedingungen einzustellen“, macht Volker Meier, Geschäftsführer des Landvolks Braunschweiger Land und Organisator der Aktion, deutlich. Dass dazu die Wertschätzung der Nahrungsmittel und somit die Arbeit der Landwirte in der Nachbarschaft wieder gesteigert werden müsse, betont der Vorsitzende Ulrich Löhr, der neben Meier gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer Steffen Bartels, den Landwirten Johannes D. und Johannes P. Arbogast, der Vorsitzenden der Landfrauen Wolfenbüttel Andrea Schwetje sowie Kassenführerin Brigitte Kolbe unterwegs war.

Viele der Beschenkten freuten sich nicht nur über die Ergänzung des häuslichen Vorrats, sondern nutzten die Gelegenheit, direkt mit den Erzeugern ins Gespräch zu kommen und verschiedene Dinge zu fragen und zu hinterfragen. So war zum Beispiel für Viele die Herkunft der fruchtig-saftigen Äpfel wichtig und die Frage, um welche Sorte (Alkmene) es sich dabei handele, aber auch, wie der Weizen, der für das Mehl verwendet wird, angebaut wird. Ergänzend erhielten sie noch Rezepte für verschiedene Früchte dazu und weitere Infomaterialien. Selbstverständlich wurde auch an die nächsten Generationen gedacht – auch die Kinder kamen nicht zu kurz und durften sich über Stifte, Luftballons und Bilderbücher freuen.
„Insgesamt bin ich sehr zufrieden, es ist unglaublich, wie gut diese Aktion jedes Jahr auf’s Neue gut ankommt. Und das Wetter hat auch wieder mitgespielt“, freut sich Volker Meier.