HINWEIS BRÜCKENTAGE
Die Geschäftsstelle in Braunschweig wird an den Feiertagen am 01., 14. und 25. Mai sowie dem darauffolgenden Brückentag, 15. Mai, nicht besetzt sein!
Junglandwirte informierten sich über Agroforstsystem
Am 15. April trafen sich über 20 Junglandwirte und Junglandwirtinnen auf dem Hof von Stefan Schreiber in Neindorf zu einer Betriebsbesichtigung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung seines Betriebes, mit besonderem Fokus auf die Agroforstsysteme, die in den Jahren 2024 und 2026 angelegt wurden.
Neben dem Ackerbau betreibt Stefan Schreiber ein Nahwärmenetz, über das aktuell 31 Haushalte mit Energie versorgt werden. Perspektivisch soll das benötigte Hackgut aus den eigenen Agroforstplantagen gewonnen werden.
Im Rahmen der Besichtigung konnten sich die Teilnehmenden ein Bild von der praktischen Umsetzung machen: Besichtigt wurden sowohl die frisch gepflanzten Pappeln auf einer Fläche in Ohrum als auch eine bereits etablierte Agroforstfläche in Neindorf, die seit zwei Jahren besteht.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Wolfenbüttel und der Klimalandschaft Wolfenbüttel umgesetzt und gefördert.
Im Anschluss an die Besichtigung fand ein gemeinsames Grillen statt, bei dem die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung genutzt wurde. Die Vorfreude auf die nächste Betriebsbesichtigung der Junglandwirte ist bereits groß.
Organisiert wurde die Veranstaltung von den Junglandwirten, insbesondere durch Frederick Broihan und Karoline Vorlop.

Initiative "Bienenfreundlicher Landwirt 2026"
Eine Initiative der niedersächsischen Kreislandvolkverbände
Der Bienenfreundliche Landwirt (BFL) ist eine Aktion von Eure Landwirte – Echt grün e.V., die zeigt, wie landwirtschaftliche Praxis und aktiver Insektenschutz zusammengehen. Seit 2019 machen jedes Jahr mehr Betriebe mit und setzen konkrete Maßnahmen für Wildbienen, Insekten und andere wichtige Bestäuber um – auf der Hofstelle, auf Acker- und Grünlandflächen oder in Zusammenarbeit mit Imkern und Naturschutzorganisationen. In 2025 beteiligten sich rund 1.100 Betriebe, so viele wie noch nie. Die Maßnahmen basieren auf einem klar definierten Kriterienkatalog, der 2018 gemeinsam mit dem LAVES Institut für Bienenkunde in Celle entwickelt und fachlich begleitet wurde. Um teilzunehmen, wählen Landwirte aus verschiedenen Kategorien Maßnahmen aus und erreichen eine festgelegte Mindestpunktzahl. So bleibt der Einsatz nachvollziehbar, praxisnah und überprüfbar. Der Bienenfreundliche Landwirt steht für freiwilliges Engagement, Verantwortung und sichtbare Biodiversität – direkt dort, wo Landwirtschaft stattfindet.
Vorteile für die Landwirte
- Sichtbarkeit für das eigene Engagement
- Klare, praxisnahe Kriterien
- Positive Kommunikation nach außen
- Anerkennung innerhalb des Berufsstandes
- Einbindung in eine landesweite Kampagne
Hier geht´s zur Anmeldung
https://eure-landwirte.de/bienenfreundlicher-landwirt/anmeldung
Projekt FABiAN im Landkreis Goslar geht weiter!
Ab sofort können sich Interessierte wieder für das Projekt FABiAN bewerben.
Alles weitere unter folgendem Link:
Interessenbekundung für das Projekt FABiAN im Landkreis Goslar

Junglandwirte informierten sich über Direktvermarktung
Junglandwirte Braunschweiger Land besuchen „Grüne Berta“ – Einblick in Direktvermarktung
Die Junglandwirte Braunschweiger Land haben sich am 11. November zu einem besonderen Treffen bei der „Grünen Berta“ in Achim eingefunden. Gastgeberin und Inhaberin Julia Lüttge führte die Junglandwirtinnen und Junglandwirte durch ihren vielfältigen Direktvermarktungsbetrieb.
Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die Verarbeitungsräume, in denen unter anderem Liköre, Marmeladen und Sirupe hergestellt werden. Ebenso wurde gezeigt, wie auf dem Hof Eier sortiert und verpackt werden. Lüttge berichtete ausführlich, wie die Idee zur „Grünen Berta“ entstand und welche Schwerpunkte sie heute setzt: Legehennenhaltung, Mutterkühe, Gemüsekisten-Abos, Direktvermarktungsstände und ein Co-Working-Space.
Letztere wurde im Anschluss besichtigt. Dort durften die Junglandwirte verschiedene Produkte probieren – darunter selbstgemachten Zucchini-Ketchup und hausgemachte Sirupe, die großen Anklang fanden.
In lockerer Atmosphäre tauschten sich die jungen Landwirte anschließend über verschiedene Themen aus. Besonders im Mittelpunkt standen die Herausforderungen der Direktvermarktung, zunehmende bürokratische Anforderungen und hohe Dokumentationspflichten. Trotz aller Schwierigkeiten war die Stimmung positiv: Viele berichteten von neuen Ideen und zeigten sich stolz auf ihren Beruf und die Möglichkeiten, die Landwirtschaft bietet.
„Die nächste Betriebsbesichtigung der Junglandwirte lässt bestimmt nicht lange auf sich warten.“, so die Organisatoren Frederik Broihan und Karoline Vorlop.

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